15. Oktober 2009

Was ist ein Piadina?

Den zwischen Ostkreuz und Boxhagener Straße eilenden Menschen zusehen, dabei eine köstliche Piadina verzehren und dazu ein kühles BIER trinken – auf solch angenehme Weise lässt sich Zeit in Friedrichshains erster Piadina-Bar verbringen: Im Firolino.

Manch ein Neugieriger bleibt immer mal wieder vor dem kleinen Laden mit dem großen Fenster und dem grünen Schild stehen und fragt: „Was ist denn Piadina?“ Die Friedrichshainer Pioniere Katrin und Matthias erklären dann stets gerne ihr dünnes Fladenbrot welches auf einer heißen Platte ohne Fett frisch gebacken und mit saisonalem Gemüse, hauseigenen Cremes oder etwa scharfer Salami belegt wird– das ist eine Piadina.

Heute begeistern sich die unterschiedlichsten Leute für Piadine (der Plural von Piadina): Seit seiner Eröffnung Ende 2008 hat sich das Firolino nicht nur zum verlängerten Wohnzimmer vieler Nachbarn aus dem Kiez entwickelt. Hier trifft man ebenso junge Mütter die ihren Spaziergang für eine kulinarische Stärkung unterbrechen und Studenten aus den nahen Hochschulen in der Mittagspause. Die ausladende, gepolsterte Sitzbank mit den großen, weichen Kissen rund um den hellen Holztisch ist geradezu dafür gemacht, mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.

Und wer von dort aus über die Theke, vorbei am für jeden bereitstehenden Krug mit Wasser lugt, der kann live zusehen, wie seine Piadina ganz frisch zubereitet wird.

An sieben Tagen die Woche, immer zwischen 10 und 22 Uhr, gibt’s in der Neuen Bahnhofstraße 30 Piadine, leckeren Kuchen und natürlich BIER.

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